Juans Blog

The Peninsula School

Boarding House

Nach jedem Arbeitstag gehe ich erstmal ca. 200-300m von der ECC zum Boarding House, das auf dem Weg zu unserer GAP-Bude liegt, um mich ein wenig mit dem dort arbeitenden Personal zu unterhalten, ein wenig zu naschen und die dort lebenden Buben zu begrüßen.

So sieht mein der ECC - Vorhof aus, nachdem die Kinder fort sind (ungewöhnliche Stille):

Dann am "Weißen Haus" (hier leben ein paar besonders unabhängige 12tklässler.) vorbei zum Boarding House:

[White House]

[Front des Boarding Houses aka. Jaffray Houses]

[Hof]
[Pamela & Ich im Büro]
[Meine Freunde aus der Küche, die die Ernährung aller wirklich sehr ausgewogen gestalten (: ]

[Sonstige öffentliche Räumlichkeiten (TV & Spieleraum & Esszimmer)]

Nach diesem täglichen Ritual, in dem ich mich übers abendliche Dinner informierte, laufe ich diesen Weg nach Hause, um mich ein wenig umzuziehen, ein wenig zur Ruhe zu kommen usw.
Dann ist es meistens so ca. 16:30Uhr und ich habe den Rest des Tages Freizeit.
Diese kann ich zuhause verbringen oder irgendwas mit den Boardern machen. Irgendwo hinzugehen, ohne das Dinner zu verpassen und sich selbst versorgen zu müssen, ist nur manchmal möglich.
Freitags und samstags müssen Rico und ich außerdem von 19:00 - 21:30Uhr im Boarding House abhängen, um auf die Jungs aufzupassen, die nicht mit den anderen zum Sport in die neue Turnhalle gehen.
Während der Zeit sitzt man halt im Büro und surft im Interweb oder schaut fern. Dieser Boarding House - Dienst kann einem die Wochenendplanung manchmal echt vermiesen (zu besonderen Anlässen wird ein Ersatz für uns organisiert und ab und zu werden wir nicht benötigt). Ich kriege allerdings dafür die ersten beiden Stunden am Montagmorgen frei: Um 10:45Uhr geht es dann erst los.

Die Boarder sind größtenteils asiatischer Herkunft (China (+Hong Kong), Thailand, Malasien, ...) und zwischen 13 und 19 Jahre alt. In vielen Ländern Asiens ist es sehr schwierig einen guten oder gar den Wunschstudiengang zu ergattern. Viele der Boarder kommen also hier zur Schule, um mit dem australischen Schulabschluss auch hier studieren zu können. Die meisten möchten nach dem Studium wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren.

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Sonst so:
Meine Urlaubsplanung sieht momentan eine Reise nach Darwin und durch den Kakadu Nationalpark vor.
Ich werde mich dort mit einem gewissen Marco (deutscher FSJler, der an einer Schule an der Gold Coast  stationiert ist) rumtreiben.

Sonst läuft alles gut.

Grüße aus der Ferne,
Juan

Camp mit Boarders, Camp mit 3. Klassenstufe, International Night

Rico und ich fuhren zusammen mit allen, an der Schule lebenden Schüler auf ein Abenteuercamp namens Summit im Osten Melbournes (ca. 3 Stunden Fahrt).
Dort ging es vor allem darum, sich Herausforderungen und Ängsten zu stellen und in Teams oder alleine sein Bestes zu geben.
Das Wetter war teils feucht, nachts sehr regnerisch und ab und an sonnig: Also schön viel Matsch.

Hier erstmal zur Verbildlichung:

Alle wurden zufällig in eine von vier Gruppen eingeteilt, die dann zusammen Aktivitäten bewältigen.
Ich half bei der "Känguru Gruppe" mit. Ich konnte eigentlich fast alle Aktivitäten selbst auch absolvieren, nur hier und dort hab ich die Schüler gesichert, aufgefangen, durch einen dunklen Tunnel geschickt oder ähnliches.
Bei dem großen Endwettkampf war ich außerdem für das Marshmallowpräzisionsspucken verantwortlich.

In den regnerischen Nächten übernachteten die Jungs in großen Zelten und die Mädchen in Hütten.

Ein wirklich gutes langes Wochenende.

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Praktisch anschließend vom Dienstag auf den Mittwoch fuhr ich mit der 3. Jahrgangsstufe auf ein Abenteuercamp im Süden Mount Elizas. Es erinnerte mich ein wenig an das Camp mit den Boardern, nur das es auf jüngere Menschen ausgerichtet zu sein schien, was irgendwie Sinn ergibt.

Die zwei Tage liefen so ab:
Dienstag (27. April):
--> Athur's Seat Maze ("The Enchanted Maze Garden")
Der Park der Irrgärten












Dienstag Nachmittag bis in die Nacht:
Briars Camp mit Aktivitäten wie Bogenschießen, Giant Swing, Flying Fox und einem Seilkletterparkour.
Nach dem Abendessen (Schnitzel!!!) gab's Marshmallows am Lagerfeuer inklusive Lagerfeuergesang.
Dann noch ein halber Film geguckt und ab ins Bett!
Ein wenig später ging ich dann auch schlafen.
Die Nacht verlief relativ ereignislos bis auf einen Vorfall um 2:00 Uhr nachts, wo ein Mädchenzimmer entschied es sei schon Morgen und Zeit alles komplett zusammen zu packen, sich umzuziehen und fertig für die Abreise zu sein.

Am nächsten Morgen fuhren wir an die Spitze der Halbinsel und besichtigten die Militärbasis dort.

Wer hätte das gedacht? Sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg wurden die ersten Schüsse auf alliierter Seite von Australiern abgefeuert. Und zwar genau an dieser Stelle.

Sehr interessant.
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International Night war das zweite Mal dieses Jahr, wo die Boarder Schüler zu sich zu einer Art Fete einluden. Es gab Knabbereien, Spielchen, Magie und jede Menge Spaß.
Ich als Freiwilliger bei einem Zaubertrick:


So. Das muss erstmal genug sein. Jetzt kann ich mal Alltäglichkeiten in frequenterer Manier bloggen.

Alles juti,
Juan

Über mich

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I'm just a smalltown juan, living in a ky-awesome world. Ich bin für ca. 11 Monate in Australien im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres an der Peninsula School. Dieser Blog berichtet über dieses FSJ.

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